Archiv für Juli, 2011

Bootshausurlaub – Ein Rückblick

Veröffentlicht: 31/07/2011 in Da draußen, Privat, Spaß!
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Eine Woche Bootshaus ist eigentlich der beste Urlaub, den ich mir vorstellen kann – relaxen, grillen, Bierchen trinken, Gitarre spielen, lesen, einfach die Seele baumeln lassen, und das mitten im Grünen, aber doch mit grundlegendem Komfort (naja, sehr grundlegend). Dieses Jahr aber war das Wetter derart schwach, daß das richtige Feeling nicht aufkommen wollte. Regen, Wolken, Temperaturen von etwa 17 Grad Celsius – das ist einfach falsch. Einen halben Tag Sonne gab es, am Dienstag (wenn ich mich nicht irre), und der endete gegen Mittag, als ich gerade anfing, mich über die Sonne zu freuen, als wollte sich der Wettergott über mich lustig machen. Bäh.

Ich habe dann also viel im Haus gesessen und Filme geguckt und gelesen. Keine Menschenseele kam vorbei, stattdessen bin ich dann eben am Dienstag beim Stammtisch meiner Franko-Silesia-Breslau et Eresburg gewesen und am Mittwoch bei den Helenen (und dann noch in der Cavete). Und am Samstag kam noch Steve für ein paar Stunden vorbei, und heute, am Sonntag, war Michel noch auf ein Bier da. Das war’s. Eine Woche Ruhe, viel Schlaf, und das Seele baumeln lassen hat auch geklappt. Und jetzt sitze ich noch auf der Terrasse, höre Fettes Brot und schreibe diesen Blogeintrag. In etwa einer Stunde werde ich abgeholt, und morgen geht’s dann ab nach Wien. Noch ist der Urlaub nicht vorbei 🙂

Übrigens hat sich heute schon ein paarmal die Sonne sehen lassen, und ich sitze hier im T-Shirt draußen. Ich bin eine Woche zu früh hier hingekommen, scheint mir. Egal, es kann nicht immer alles klappen. Ich hoffe, nächsten Samstag sieht es besser aus mit dem Wetter, wenn unser „kleines Gelage“ steigt. Und tschüss.

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Ab in den Urlaub

Veröffentlicht: 25/07/2011 in Privat
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Ferien sind was tolles, und das Lehrer angehalten sind, in dieser Zeit ihren Erholungsurlaub zu nehmen, werde ich das nun auch tun. Eine Woche Heimaturlaub am Bootshaus, und gerade in der Sekunde, da ich das schreibe, schaut draußen die sonne raus. Ein gutes Zeichen, denke ich, denn ich will nicht eine Woche in der Hütte hocken. Also mal gar nicht. Ich habe zwar gute Lektüre dabei, aber am Besten ist das Bootshaus bei Sonnenschein, und vielleicht schaut ja der eine oder andere Bundesbruder vorbei.

Nachteil (aber urlaubstechnisch durchaus ein Vorteil) des Bootshauses ist natürlich, daß es keinen Internetanschluß gibt, und da ich auch kein mobiles Internet habe, wird hier auf jeden Fall eine Woche Sendepause sein. Bevor ich nach Wien abfliege (zweiter Teil des Urlaubs) , werde ich aber wohl noch eine Waserstandsmeldung abgeben.Und ich hoffe ganz stark, daß das nicht wörtlich gemeint sein wird 🙂

In diesem Sinne: Schönen Urlaub all jenen, die ihn jetzt haben 🙂

Die Gasabrechnung, Teil 2

Veröffentlicht: 21/07/2011 in Privat, Spaß!
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Gerade am Dienstag schrub ich ja über meine Versuche, meinem alten Gasanbieter eine Rechnung zu entlocken. Nach wochenlangem Warten erhielt ich dann gleich gestern morgen eine Reaktion, die wie folgt aussah:

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 05.07.2011. Ihre Schlussrechnung wurde kürzlich erstellt und wird demnächst an Sie zugestellt. Sie erhalten eine entsprechende E-Mail, wenn Ihre Schlussrechnung in Ihrem „Mein HitGas“-Bereich auf unserer Internetseite www.hitenergie.de bereitliegt.

(Begrüßung und das übliche Gedöns habe ich mir hier mal erspart). So weit, so gut, dachte ich jedenfalls, immerhin ist das mal eine Reaktion, und ein paar Tage kann ich wohl noch warten. Man stelle sich also meine Überraschun vor, als ich gerade vor einer halben Stunde eine Mail folgenden Inhalts erhielt (Betreff übrigens „Schlussrechnung – Ihre E-Mail vom 18.07.2011):

vielen Dank für Ihre Anmeldung bei Hitgas 6 mit Vertragsnummer ********. Hiermit bitten wir Sie, noch etwas Geduld aufzubringen, ihre Schlussrechnung ist noch in Bearbeitung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

(Die Vertragsnummer stand schon drin, habe ich aber gesternt). Mal davon abgesehen, daß ich keine Ahnung habe, was „Hitgas 6“ genau sein soll – diese Mail widerspricht der oberen doch mal komplett! Die Mail vom 05.07. und die vom 18.07. waren übrigens exakt gleichen Wortlauts, da ich die erste Mail einfach nochmal abgeschickt habe.

Um dieses Rätsel aufzuklären, habe ich jetzt mal eine neue Mail an Hitenergie geschrieben und um Aufklärung dieser Diskrepanz gebeten. Ich bin gespannt und bleibe – natürlich – am thema dran 🙂

Kolumne Nummer 26

Veröffentlicht: 19/07/2011 in Fußball
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Ja, ich weiß, diesen Monat war es etwas ruhiger im Blog, aber es wird auch wieder besser werden. Derweil kann man mich aber auch wieder bei westline lesen, denn der Kolumnist hat wieder zugeschlagen 🙂 Heute ganz frisch gibt es bei westline meine neue Preußen-Kolumne. Und zwar genau hier. Viel Spaß beim Lesen.

Die Gasabrechnung

Veröffentlicht: 18/07/2011 in Privat
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Ich habe ja mittlerweile keinen eigenen Gasvertrag mehr, aber in Goch hatte ich noch einen. Ich habe bei der Grundversorgung der Stadtwerke angefangen und in den zwei Jahren dreimal den Anbieter gewechselt, indem ich immer wieder mal Preise verglichen habe – und das lohnt sich besonders jahreszeitabhängig. So hatte ich zuletzt einen Gasliefervertrag mit Hitenergie, der zwar einen recht hohen monatlichen Grundpreis auswies, dafür aber einen niedrigen Arbeitspreis. Lohnt sich natürlich nur bei entsprechend hohem Verbrauch, aber im Winter hatte ich den durchaus. Geschickterweise hatte ich den Vertrag erst zu Oktober abgeschlossen, also gerade zu einem Zeitpunkt, an dem das ernsthafte Heizen beginnt. Der Vertrag hatte zwar eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr, enthielt aber auch die Klausel, daß bei Umzug in das Gebiet eines anderen Netzbetreibers der Vertrag automatisch endet – und da ich zu dem Zeitpunkt schon ziemlich sicher war, ab Februar nicht mehr in Goch zu wohnen, schien mir das eine gute Sparvariante für den Winter zu sein.

So weit, so gut. Ich habe dann Anfang Februar, als mein Umzug von Goch tatsächlich feststand, kurz durchgerufen und meinen Umzug mitgeteilt, das Vertragsende wurde bestätigt, und ab März wurde auch kein Geld mehr abgebucht. Ich habe dann nach dem Umzug auch gleich angerufen und den Zählerstand mitgeteilt, denn auf der Webseite konnte ich nur Kilowattstunden angeben, und ohne den Brennwert zu kennen, kann ich das mal einfach nicht eingeben, denn der Zähler zeigt nur Kubikmeter. Tja, und seitdem warte ich auf die Abrechnung. Irgendwann im April kam eine Mail, in dem um den aktuellen Zählerstand gebeten wurde, und ich konnte daher nur zurückschreiben:

sie haben mich aufgefordert, Ihnen den aktuellen Zählerstand des Zählers 027109380 mitzuteilen. Ich kann Ihnen den aktuellen Zählerstand nicht mitteilen, weil ich bereits seit anderthalb Monaten nicht mehr dort wohne. Den Zählerstand zum Auszug (Datum 28.02.2011, Stand 02493) habe ich Ihnen telefonisch am 11.03.2011 durchgegeben, damit Sie die Endabrechnung erstellen können. Ich würde also vorschlagen, daß sie eben das mit den vorliegenden Zählerständen tun.

Dann kam wiederum lange nichts. Vor zwei Wochen habe ich dann mal die Hotline angerufen und wurde nach einer Viertelstunde in der Warteschleife getrennt (mehrmals „sie werden mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden“, am Ende dann „leider ist kein Mitarbeiter verfügbar, versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt n0ch einmal“). Auch eine Email ist nach anderthalb Wochen noch nicht beantwortet, und dabei habe ich tatsächlich nur gefragt, wann denn mit der Endabrechnung zu rechnen sei.

Ich könnte mich jetzt furchtbar aufregen, werde ich aber nicht. Denn eins muß man bei der ganzen Sache klarstellen: Die kriegen noch Geld von mir! Es ist ja gerade nicht so, daß ich meinem Geld hinterherlaufe, ich möchte nur endlich mal wissen, was ich jetzt genau bezahlen muß, denn, wie gesagt, der Preis hängt von einem Multiplikator ab, den ich nicht kenne. Und das wird wohl auch der Grund sein, warum keine Abrechnung kommt: Diesen Multiplikator erfahren die Gasanbieter auch nur vom Netzbetreiber. ich schätze also mal, daß auch Hitenergie sehnsüchtug auf diese Zahl wartet, damit sie endlich Geld einsammeln können. Und bis sie das schaffen, freue ch mich, daß das Geld weiterhin bei mir ist. Ungefähr budgetiert habe ich es ja, so daß mich keine böse Überraschung erwarten wird. Aber irgendwie nervt es mich, denn ich möchte diesen Posten weghaben – immerhin ist es derzeit der mit Abstand am längsten offene Posten in meiner persönlichen Buchhaltung, und ich mag es nicht, monatelang offene Posten zu haben. Ärgerlich ist nur die fehlden Information, denn das, was ich gerade erklärt habe, hätte man mir auch in einer kurzen Mail erklären können. Ich habe die Mail jetzt einfach nochmal abgeschickt. Bin ja gespannt, wann die zu Potte kommen.

Zeugniskonferenzen

Veröffentlicht: 13/07/2011 in Schule, Wetter
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Zeugniskonferenzen sind ja so eine Sache. Für den Blogger in mir sind sie tendenziell sehr unergiebig, weil alles, was auf den Zeugniskonferenzen besprochen wird, unter meine Schweigepflicht fällt (wie so vieles, was in der Schule besprochen wird) und deswegen hier (und auch sonstwo) gar nicht veröffentlicht werden darf. Für den Lehrer sind sie vor allem eine wertvolle Informationsquelle, weil man da doch eine Menge Hintergründe mitkriegt, die einem vorher nicht so bekannt waren (zumal wenn man, wie ich, erst mitten im Halbjahr angekommen ist); auf der anderen Seite sind die auch die letzte Chance, noch Änderungswünsche unterzubringen, wenn man denn Noten vergeben hat. Ich habe gestern die Konferenzen von zwei Neuner- und zwei Sechserklassen mitgemacht, eben von jenen Klassen, in denen ich Förderschüler habe. Einige Kollegen meinten zwar, als reiner Förderlehrer müsse ich da nicht unbedingt hin (denn ich habe ja keine Note vergeben), ich wollte aber doch mal schauen, wie die Konferenzen hier so laufen, und war dann doch tatsächlich neugierig auf das Gesamtbild des einen oder anderen Kandidaten. Die Konferenzen liefen etwa so, wie ich es schon von meiner Ausbildungsschule gewohnt war, und sie waren auf jeden Fall interessant, auch wenn ein guter Teil des Nachmittags dafür draufging. Heute stand dann unter anderem die Elferkonferenz an, die für mich natürlich umso wichtiger war, da ich immerhin zwei Drittel des Jahrgangs in Englisch habe. Nun ist auch diese Konferenz vorbei, die Noten sind fest, nichts geht mehr. Ich wünschte nur, das Wetter wäre besser. Blöder Regen.

Zum Schießen

Veröffentlicht: 10/07/2011 in Privat, Spaß!
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Gestern nachmittag war an der Schießanlage der St. Lambertus-Bruderschaft Breyell/Metgesheide das Vereinsschießen angesagt, und da der Spielmannszug auch zur Bruderschaft gehört, haben wir auch teilgenommen. Dabei hatte ich es nicht weit, weil der Schießstand von mir aus nur ein paar Meter die Straße runter liegt, also bin ich gemütlich zu Fuß hingegangen. Geschossen wurde in drei Wertungen: Frauen, Männer, und Mannschaft. Für die Mannschaftswertung wurden die ersten Ergebnisse der Mitglieder eines Zuges genommen, wobei nur die die besten fünf Ergebnisse tatsächlich in die Wertung kamen. Für die Einzelwertung zählten dieselben Ergebnisse, man durfte aber auch nochmal schießen, wenn man sich verbessern wollte. Zur allgemeinen Erbauung gab es auch Getränke, Grillfleisch, Kaffee und Kuchen. Insofern war also alles bereitet für einen lustigen Nachmittag im Kreise der Bruderschaft.

Ich habe ja tatsächlich schonmal ein Luftgewehr in der Hand gehabt, beim Spielmannszug in Lüdinghausen, so daß ich zumindest ungefähr wußte, wie das ganze funktioniert. Der Schießstand ist seit Neuestem voll elektronisch, es werden also keine Papierscheiben mehr durch die Gegend gekurbelt, sondern die Treffer werden einfach per Computer angezeigt und ausgewertet. Dabei steht an jedem Schießstand ein eigener Monitor, außerdem hängt ein Übersichtsmonitor im Vorraum. Ich habe mich jedenfalls einfach mal angemeldet und dann ohne viel federlesens losgelegt. Ich habe immerhin durchgehend die Scheibe getroffen und insgesamt 76,1 Ringe geschafft. Für den Unkundigenzur Einordnung: Das Maximalergebnis aus zehn Schüssen ist 109 Ringe, das entspricht zehn Treffern genau in die Mitte. Besonders beeindruckend war das nun wirklich nicht, aber nach einer Weile beschloß ich, es noch einmal zu versuchen. Neues Ergebnis: 79,3 Ringe. Wiederum nicht sonderlich toll, aber ich hatte doch irgendwie Blut geleckt und wollte doch gerne noch die 80 schaffen. Zunächst machte ich aber Pause und ging sogar für ein, zwei Stündchen heim, um nochmal ein Schläfchen zu machen.

Zurück an der Schießanlage gönnte ich mir erstmal eine Grillwurst und ging dann wieder an den Schießstand, diesmal mit 77,1 Ringen. Bäh, falsche Richtung. Nochmal! Für die vierte Runde nahm ich mir Zeit, stellte meine Auflage sehr penibel auf die richtige Höhe und ließ mir noch ein paar Tipps von einem erfahrenen Schützen geben, und die Ergebnisse sprachen für sich: 92,0 Ringe! Ein schöner Schluß, dachte ich mir, ließ mir das ganze ausdrucken und verzichtete auf weitere Schießrunden. Natürlich habe ich nichts gewonnen damit, aber das machte mir nichts, ich fühlte mich wie der König der Welt 🙂 Ein oder zwei Bierchen später kam die Siegerehrung, und immerhin gab es Platz 2 in der Teamwertung für den Spielmannszug, wofür wir zwar keinen Pokal aber immerhin eine Urkunde und 20 Liter Faßbier bekamen. Und dann kam der traurigste Teil des Abends, das Frauen-Länderspiel gegen Japan. Aber das ist eine andere Geschichte und wurde gestern schon erzählt.

Ich glaub, ich geh demnächst mal wieder Schießen, wenn ich dazu komme 🙂