Zum Schießen

Veröffentlicht: 10/07/2011 in Privat, Spaß!
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Gestern nachmittag war an der Schießanlage der St. Lambertus-Bruderschaft Breyell/Metgesheide das Vereinsschießen angesagt, und da der Spielmannszug auch zur Bruderschaft gehört, haben wir auch teilgenommen. Dabei hatte ich es nicht weit, weil der Schießstand von mir aus nur ein paar Meter die Straße runter liegt, also bin ich gemütlich zu Fuß hingegangen. Geschossen wurde in drei Wertungen: Frauen, Männer, und Mannschaft. Für die Mannschaftswertung wurden die ersten Ergebnisse der Mitglieder eines Zuges genommen, wobei nur die die besten fünf Ergebnisse tatsächlich in die Wertung kamen. Für die Einzelwertung zählten dieselben Ergebnisse, man durfte aber auch nochmal schießen, wenn man sich verbessern wollte. Zur allgemeinen Erbauung gab es auch Getränke, Grillfleisch, Kaffee und Kuchen. Insofern war also alles bereitet für einen lustigen Nachmittag im Kreise der Bruderschaft.

Ich habe ja tatsächlich schonmal ein Luftgewehr in der Hand gehabt, beim Spielmannszug in Lüdinghausen, so daß ich zumindest ungefähr wußte, wie das ganze funktioniert. Der Schießstand ist seit Neuestem voll elektronisch, es werden also keine Papierscheiben mehr durch die Gegend gekurbelt, sondern die Treffer werden einfach per Computer angezeigt und ausgewertet. Dabei steht an jedem Schießstand ein eigener Monitor, außerdem hängt ein Übersichtsmonitor im Vorraum. Ich habe mich jedenfalls einfach mal angemeldet und dann ohne viel federlesens losgelegt. Ich habe immerhin durchgehend die Scheibe getroffen und insgesamt 76,1 Ringe geschafft. Für den Unkundigenzur Einordnung: Das Maximalergebnis aus zehn Schüssen ist 109 Ringe, das entspricht zehn Treffern genau in die Mitte. Besonders beeindruckend war das nun wirklich nicht, aber nach einer Weile beschloß ich, es noch einmal zu versuchen. Neues Ergebnis: 79,3 Ringe. Wiederum nicht sonderlich toll, aber ich hatte doch irgendwie Blut geleckt und wollte doch gerne noch die 80 schaffen. Zunächst machte ich aber Pause und ging sogar für ein, zwei Stündchen heim, um nochmal ein Schläfchen zu machen.

Zurück an der Schießanlage gönnte ich mir erstmal eine Grillwurst und ging dann wieder an den Schießstand, diesmal mit 77,1 Ringen. Bäh, falsche Richtung. Nochmal! Für die vierte Runde nahm ich mir Zeit, stellte meine Auflage sehr penibel auf die richtige Höhe und ließ mir noch ein paar Tipps von einem erfahrenen Schützen geben, und die Ergebnisse sprachen für sich: 92,0 Ringe! Ein schöner Schluß, dachte ich mir, ließ mir das ganze ausdrucken und verzichtete auf weitere Schießrunden. Natürlich habe ich nichts gewonnen damit, aber das machte mir nichts, ich fühlte mich wie der König der Welt 🙂 Ein oder zwei Bierchen später kam die Siegerehrung, und immerhin gab es Platz 2 in der Teamwertung für den Spielmannszug, wofür wir zwar keinen Pokal aber immerhin eine Urkunde und 20 Liter Faßbier bekamen. Und dann kam der traurigste Teil des Abends, das Frauen-Länderspiel gegen Japan. Aber das ist eine andere Geschichte und wurde gestern schon erzählt.

Ich glaub, ich geh demnächst mal wieder Schießen, wenn ich dazu komme 🙂

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