Auswärtssieg in Jena: Der SCP ist wieder da!

Veröffentlicht: 14/08/2011 in Fußball, Spaß!
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13.08.2011, 14 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld Jena. Schiedsrichter Peter Sippel pfeift das Spiel zwischen Carl Zeiss Jena und Preußen Münster an. Im Gästeblock hat sich eine lautstarke Gruppe von einigen hundert Preußenfans versammelt, um ihrer Mannschaft beim nächsten Auswärtssieg zuzusehen – und um dieses iel mit Gesang und Getrommel zu unterstützen. Der Himmel ist bewölkt, aber mehr als eine Handvoll Regentropfen ist nicht runtergekommen. Am Bierstand gibt es nicht nur Pils, sondern auch Schwarzbier, und die Bedienung sieht so lecker aus, wie das Bier schmeckt 🙂 Vor dem Spiel wurde Preußens Jens Truckenbrod geehrt – als Jenas Spieler der Saison 2010/2011. Die Stimmung ist gut, nach dem Sieben-Punkte-Start der Preußen haben alle ein gutes Gefühl. Los gehts!

Das gute Gefühl hält bis zur 13.Minute. Preußen spielt gut, trifft aber noch nicht. Stattdessen bekommt Jena einen Freistoß, den Velimir Jovanovic ins Preußentor köpft. Rückstand nach 13 Minuten! Kurzes Schlucken, dann geht der Support weiter. „Jetzt sollen sie mal zeigen, wie sie wirklich drauf sind!“ Tun sie. Nach zwei oder drei Minuten der Unsicherheit nehmen die Preußen wieder Fahrt auf, und nach einer halben Stunde versteht eigentlich niemand, warum wir eigentlich hinten liegen. Zum Glück tun wir das nicht mehr lange, denn Massimo (das heißt übersetzt „der Größte“) Ornatelli umkurvt die Jenenser Abwehr und trifft zum Ausgleich in der 32. Minute. Jubel im Gästeblock, Bierduschen allenthalben. Ein cleverer Fan sammelt die hochgeworfenen Bierbecher ein, denn jeder ist 50 Cent Pfand wert. Pausenbier finanziert 🙂 Kurz vor der Pause fällt Jenas Star Jan Simak Preußens Sercan Güvenisik, und weil er damit die klare Torchance verhindert, nennt sich das Notbremse, und der bundesligaerfahrene Simak verläßt das Spielfeld aufgrund der fälligen Roten Karte. Den anschließenden Freistoß bringen die Adlerträger nicht im Kasten unter, also geht es mit 1:1 in die Pause.

Nach dem Wiederanstoß mühen sich die Preußen redlich, haben das Spiel im Griff, treffen aber nichts. Nach zwanzig Minuten wechselt Marc Fascher Kluft und Loose für Siegert und Vunguidica ein, wenige Minuten später noch Babacar „Papa“ N’Diaye für Jomo Bourgault. Spätestens der letzte Wechsel (offensiv für defensiv) zeigt: Der will die Punkte! Und Baba ist kaum eine Minute auf dem Platz, da trifft er auch schon. 2:1, die Führung fürPreußen. Jetzt muß Jena kommen, sie haben auch mal die Chance zum Ausgleich, aber als Loose in der 82. Minute zum 3:1 trifft, ist das Ding gegessen. jubel bei den Fans, Jubel bei den Spielern. Zehn Punkte nach vier Spielen, Platz drei in Liga Drei, der SCP ist wieder da, wie wir auch singen. Nur Marc Fascher behält die Ruhe, natürlich, der olle Fischkopp 🙂 Nichtsdestotrotz, das war ein Sieg der guten Art, kein Zufall, sondern Zeugnis des guten Spiels der Preußen.

Die Heimfahrt treten wir hochzufrieden an, und für Unterhaltung ist auch gesorgt, weil der MDR ausführlich vom Spiel berichtet. Zuvor versüßt er uns das ganze noch, indem er von Spiel der Bielefelder beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 berichtet (die „Lileien“ schlagen unseren Lieblingshaßgegner mit 5:1 und verfarchten sie damit ans Tabellenende) und dann noch die 0:1-Heimniederlage der lilaweißen Osnasen gegen Regensburg nachlegt. Der Bericht macht Spaß, wie meistens beim MDR (der WDR macht es ja gern kürzer). Zur allgemeinen Freunde zeigt auch die Sportschau Berichte von allen drei Spielen, bevor sie die Bundesliga zeigt. Danach bin ich müde, steige auf Wasser um und döse eine Weile. In Münster regnet es. Natürlich. Innerlich aber scheint für mich die Sonne, nach einem tollen Tag, einem tollen Spiel, und ich freue mich schon auf Mittwoch, wenn die Serie gegen Babelsberg hoffentlich weitergeht.

Der SCP ist wieder da!

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