Back to school

Veröffentlicht: 05/09/2011 in Schule
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wir schreiben den 05. September 2011. Es ist Montag. Ich stehe früh auf, die meistens in letzter Zeit. Doch heute hat es nicht nur den Grund, sich auf die Arbeitszeit wieder einzugewöhnen: Es ist erster Schultag. Okay, die Sommerferien laufen noch, aber auch nur noch zwei Tage, und für die Lehrer ist heute wieder „offizieller“ Dienstbeginn in der Schule. Also dann: Duschen, rasieren, anziehen, noch eben einkaufen, ab zur Schule. Um 9 Uhr ist Lehrerkonferenz, danach Fachkonferenzen. Ich schlage gegen halb neun in der Schule auf, bin nicht sehr früh, aber auch nicht sehr spät. Es gibt großes Hallo in der Schule, wir haben uns seit Wochen nicht gesehen, und die Stimmung ist herzlich. Das Lehrerzimmer sieht seltsam aus, weil alle Tische falsch stehen. In den Ferien wurden neue Fenster eingebaut, dafür wurde das Lehrerzimmer leergeräumt, und nun wurden alle Tische eben wieder reingestellt. Durchaus hübsch anzusehen, aber der erste Schritt ist doch, erstmal alles wieder richtig hinzustellen. Ich besetze meinen neuen Sitzplatz im linken Lehrerzimmer. Prima, gefällt mir. Ab ins rechte Lehrerzimmer, nach der Post sehen – nein – erstmal mehr Begrüßungen die Besatzung dort. Ich finde es geradezu erstaunlich, wie oft ich gedrückt werde – wie gesagt, die Stimmung ist herzlich. So fühlt man sich doch wohl 🙂

Lehrerkonferenz. Sie findet statt. Weitere Details gehören hier natürlich nicht hin, ebensowenig von den Fachkonferenzen. Außer vielleicht, daß ich mir meine erste „Sonderaufgabe“ gesucht habe, die eigentlich Kleinkram ist, aber irgendwo muß ich ja anfangen: Da in jedem Jahrgang pro Halbjahr eine Klassenarbeit als Vergleichsarbeit geschrieben werden soll, muß pro Jahrgang ein Kollege (bzw. bei den differenzierten Jahrgängen je einer für G- und E-Kurs) verantwortlich zeichnen; ich mache das für den E-Kurs 8. Und ich habe mich als Begleitperson für eine Tagesfahrt mit den englischen Austauschschülern gemeldet – in den Herbstferien. Schock! 🙂 Wie gesagt, ist alles Kleinkram, aber erstmal muß ich jetzt sehen, daß ich mit dem Arbeitsaufwand einer Vollzeitstelle sicher zurechtkomme – in ein paar Monaten leg ich dann gern ne Schüppe drauf.

Tja, was sonst? Ich habe die neue Englischkollegin kennengelernt, die in der 11 einen Parallelkurs in Englisch hat, und wir haben uns gleich ein bißchen ausgetauscht. Jetzt bin ich schon der „Veteran“, der den Neuen etwas erklären kann 🙂 Ich habe auch die Elfer-Kurslisten bekommen, und die von meinem Achterkurs – ich kenne die Leute alle nicht. Doch, eine von den Achtern hat mich mal irgendwann auf dem Flur angesprochen, ob ich den Kurs übernehme, und dabei hab ich ihren Namen mitbekommen. Ich habe in dem Kurs in der 7 auch mal eine Vertretungsstunde gehalten, aber die Schüler habe ich mir natürlich nicht alle gemerkt. Ich bin gespannt auf die Kursliste meines 12er-Englischkurses, da sollte ich die meisten kennen 🙂 Wird ein großer Kurs werden, schätze ich. Egal, gibt es eben mehr kooperatives Arbeiten 🙂

Ach ja, und meinen Stundenplan habe ich bekommen. Ein guter Stundenplan, finde ich (und sagen die Kollegen). Sehr kompakt, Montags sieben und Donnerstag sechs Stunden am Stück, dafür nur eine (!) Springstunde und außer Montags immer zur Mittagspause Schluß. Sieht so ein bißchen aus wie mein Stundenplan vor den Ferien, nur mit festem Unterricht statt Vertretungsreserve.  Aber das paßt mir gut, da bleibt man im Rhythmus und hängt nicht blöd rum.

Morgen kommen noch mehr Besprechungen. Teamsitzungen vor allem (mit der FTK hab ich ja nun nichts zu tun). Ach ja, eine mündliche Nachprüfung gibt es auch noch. Ich bin Fachbeisitzer, das bedeutet, daß ich zum einen die Klausur als Zweitkorrektor bekomme und zum anderen bei der mündlichen Prüfung Protokoll führe. Klausur ist erledigt, und jetzt bin ich gespannt auf morgen – das wird meine erste mündliche Prüfung, bei der ich nicht der Prüfling bin. (Abgesehen von den vielen Burschenprüfungen, die ich bei meiner lieben Franko-Silesia-Breslau et Eresburg mitgemacht habe. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.)

Also, heute war ein guter Tag, ein spannender Tag, ein fruchtbarer Tag. Wenns morgen so weitergeht, wäre ich schon zufrieden 🙂

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