Archiv für Oktober, 2011

Stinkreich

Veröffentlicht: 30/10/2011 in Uncategorized
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Heute habe ich wieder Geld gewechselt, und plötzlich bin ich Besitzer von ein paar Tausendern. Naja, 1000 Serbische Dinare entsprechen etwa 10 Euro, das sagt also nicht viel. Noch beeindruckender ist der Staple an Geldscheinen, den ich plötzlich in der Patte habe. Der größte Schein ist der Tausender, der kleinste der Zehner, de Rest kann man sich ausrechnen.
Bilder gibt es übrigens vorerst nicht, weil ich hier zuhuse nur über ein langsames öffentliches Netz online gehen kann. Ich liefer am Donnerstag nach, wenn ich zuhause bin.

Baustelle

Veröffentlicht: 29/10/2011 in Fußball, Privat
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Belgrad, erster Tag. Ich habe den Nachmittag auf einer Baustelle verbracht, und zwar auf der Baustelle der Sava Bridge. Mein freund Marcel arbeitet ja an dieseer Brücke mit (und das schon seit anderthalb jahren), ist praktisch Chef vor Ort für seine Firma und kennt jede Ecke der Brücke. Und so hat er mir heute ausführlich die brücke gezeigt und erklärt. ich habe auch eine menge Bilder gemacht, kann aber noch keine einfügen, weil die Bilder in meiner kamera sind und ich hier in Marcels Büro sitze und etwas Zeit totschlage. Er wurde nämlich gerade dringend wieder nach „oben“ gerufen, weil es irgendein Problem gibt. also kann ich jetzt ein wenig surfen und diesen Blogeintrag schreiben. Der Baustellenbericht ist also auch eine Baustelle, und wenn ich nachher nicht zu müde bin, lege ich noch nach, wenn wir wieder zuhause sind.

ja, ich bin ziemlich mpde, weil ich gestern erst spät zuhause war und heute um halb fünf schon wieder raus mußte. Bäh. wir gehen gleich jedenfalls was essen und ein bis drei Bierchen trinken. In aller Ruhe, denn alt werd ich heute sicher nicht.

Ein Lob der Bahn

Veröffentlicht: 28/10/2011 in Da draußen, Privat
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Ich muß jetzt einfach mal die Bahn loben. Ich war ja bis vor etwa einer Stunde noch beim CS-Dinner (danke an alle, die mitgemacht haben!), habe mich rechtzeitig zum Hauptbahnhof Rheydt begeben, um den Zug zum Hauptbahnhof Mönchengladbach zu erwischen, und stellte dort fest, daß der Zug 15 Minuten Verspätung hatte „wegen verspäteter Bereitstellung“ (das heißt wohl, daß er am Start zu spät losgefahren ist, warum auch immer). Das will ich nun nicht loben (sondern strengstens verurteilen). Es bedeutete für mich allerdings, daß ich meinen Anschlußzug verpassen würde. Also bin ich spontan mal zur Infosäule gegangen, habe den Sprechknopf gedrückt und nach kurzer Wartezeit ienen Menschen an der Leitung gehabt, dem ich mein Problem schildern konnte. Der bat mich zu warten, was ich tat. Nach fünf Minuten bat er mich wieder zu warten, was ich wiederum tat. Nach weiteren fünf Minuten erklärte er mir, er würde mit Duisburg telefonieren. Auf meinen Einwand hin, daß ich doch gar nicht nach Duisburg wolle, entgegnete er mir folgendes: „Ich habe Ihnen ja nicht gesagt, wo sie hinwollen, sondern mit wem ich telefoniere.“ Hmm…da ist was dran. Äh, was? egal. Nach drei Minuten teilte er mir dann mit, daß mein Anschlußzug warten würde. Und das tat er auch, wie ich bereits bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Mönchengladbach feststellte. Und das das geklappt hat, das will ich loben. Denn das wäre der letzte Zug gewesen, und ein Verpassen dieses zuges hätte mich richtig Geld gekostet (Taxi von MG nach Nettetal…). Ich sollte vielleicht auch ein der Eurobahn ein lob gönnen, denn deren Zug hat ja gewartet. Also ein Lob an alle, die das möglich gemacht haben, daß ich ohne weitere Probleme nach Hause gekommen bin.

Gute Nacht.

Die weiteste Reise seit 1997

Veröffentlicht: 28/10/2011 in Da draußen, Privat
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Morgen früh fliege ich nach Belgrad und besuche Marcel. Ich freue mich jetzt schon, und weil ich heute abend noch beim perfekten CS-Dinner in Mönchengladbach bin, muß ich jetzt schon packen. Es sind nur ein paar Tage, da packt es sich schnell. Ich habe gerade aber auch festgestellt, daß diese Reise meine weiteste Reise seit 1997 ist. Damals ging es in die USA, das ist nochmal ein Stückchen weiter raus, aber seitdem war ich nur mal in England, oder Polen, das weiteste war da noch Wien. Belgrad ist nochmal 350 Kilometer weiter raus, aber immer noch Europa.

Tja, und weil ich morgen früh dann noch nach Dortmund muß, heißt es auch früh aufstehen. 5:14 geht mein Zug hier. Wird eine kurze Nacht. Egal, schlaf ich halt im Zug. Und im Flugzeug. Ich kann überall schlafen, wenn ich müde genug bin 🙂

A Raisin in the Sun – Erster Eindruck

Veröffentlicht: 26/10/2011 in Schule, Spaß!
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Demnächst werden wir ja im Englisch-Grundkurs 12 das Stück „A Raisin in the Sun“ behandeln. Ich bin jetzt endlich dazu gekommen, das ganze auch mal zu lesen – und es gefällt mir spontan 🙂 Macht richtig Spaß zu lesen. Nicht allzu kompliziert, klare Figuren, interessante Handlung – es läßt sich aushalten. Und meiner Meinung nach sollte eine Schullektüre auch dem Lehrer Spaß machen, denn wie soll ich etwas mit Begeisterung unterrichten, wenn ich selbst keine Freue daran habe? Nun, an diesem Stück habe ich Freude, und damit ist schon einmal die erste Hürde genommen. Die zweite Hürde ist dann die Einstellung meiner Schüler – eine Schülerin hat wohl von dem Stück schon gehört, und wie bei so vielen „altbekannten“ Schullektüren scheint sie wenig gutes gehört zu haben. Egal, aus dem hier kann man etwas machen, und es knüpft auch großartig an die Arbeit der letzten Wochen an.

Jetzt bin ich auf die beiden Verfilmungen gespannt, die schon im DVD-Regal stehen. Die dritte Verfilmung (TV aus den Achtzigern) ist leider nur für Fantasiepreise zu bekommen. Oder es geht nicht nach Deutschland. Oder es ist die VHS-Version, mit der ich mal gar nichts machen kann. Egal, zwei Filme sollten reichen.

Frankfurter Allgemeine

Veröffentlicht: 23/10/2011 in Medien, Politik, Privat
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Es ist wieder Sonntag, und wieder einmal habe ich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung im Briefkasten. Was für ein Brocken! Ich habe ja seit einigen Wochen die FAZ und die FAS im Abonnement (kostenlos dank Internetaktion), und ich hatte mir vorweg ein bißchen Sorgen gemacht, ob ich überhaupt dazu komme, das alles zu lesen. Nach drei Wochen stelle ich fest: Ich komme nicht dazu, alles zu lesen. Das brauche ich aber auch gar nicht. Es gibt eine ganze Menge interessante Artikel, aber auch einen haufen Dinge, die mich weniger interessieren. Den Wirtschaftsteil überfliege ich eher, denn ich habe eh noch keine Geldanlagen (oder auch nur Geld zum Anlegen), also interessiert mich das nur soweit, daß ich über die aktuellen Entwicklungen der Euro-Krise informiert bin (und da gibt es im Politikteil schon genug). Der Feuilleton geht auch zu einem großen Teil an mir vorbei, bis auf ausgewählte Artikel. Der Sportteil ist immer kurz, aber sehr solide. Und so ergibt es sich, daß ich vielleicht die halbe Zeitung lese, die aber mit Freude und Interesse.

Nun, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ist schon eine Nummer dicker. Je nachdem, was ich so vorhabe, kann ich da nur Bruchstücke lesen. Heute geht es etwas besser, denn dank der Ferien habe ich etwas mehr Ruhe. Ein bißchen schade finde ich es schon, daß ich so vieles nicht lesen kann, aber da das ganze zumindest kostenlos ist, hält sich die Trauer in Grenzen. Wenigstens kein Geld verschwendet 🙂

So, ich geh jetzt weiterlesen.

Das Piratenpferd

Veröffentlicht: 22/10/2011 in Spaß!
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Ich habe gerade Tränen gelacht. Zweimal hintereinander. Großartig.

(Das ganze ist auf Englisch, und die Namen sind irgendwie alle etwas bizarr, aber selbst ohne Englischkenntnisse ist es unmöglich, das zu überhören.)