Archiv für die Kategorie ‘Meta’

Jahresrückblick

Veröffentlicht: 31/12/2011 in Meta, Privat, Schule

31. Dezember 2011. Das Jahr geht zu Ende, dieses Blog auch. Es ist Zeit, Rückschau zu halten. Es war ein aufregendes Jahr, abwechslungsreich und voller Veränderungen. Zu Beginn des Jahres Referendar, zwischendurch gar nichts, schließlich ordentlicher Lehrer an einer tollen Schule. Könnte schlechter laufen.

Gesundheitlich war es wiederum ein abwechslungsreiches Jahr. Ich habe dieses jahr im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden ohne Mittelfußbruch überstanden (ich gehe jetzt mal davon aus, daß das für die letzten paar Stunden so bleibt). Dafür gab es eine fiese Entzündung, die mich den Höhepunkt des Karnevals gekostet hat, und den Verlust meiner Stimme zum Jahresende. Naja, immer noch besser als wochenlang auf Krücken.

Im neuen Ort bin ich auch gut angekommen, habe eine schöne Wohnung, einen netten Spielmannszug und ein paar Freunde in der Gegend. Und ich kann jetzt besser nach Münster fahren, wenn es mir beliebt. Ich war dieses Jahr eh viel unterwegs, muß ich sagen. Ich habe wohl noch nie in meinem Leben so viel Geld für Fahrkarten ausgegeben. Naja, ich habe auch nie in meinem Leben so viel Geld verdient wie in diesem Jahr 🙂

Ach, was solls. Es war ein gutes Jahr, und jetzt hoffe ich, daß das neue Jahr noch besser wird. Zu tun gibt es genug.

Signing off.

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Die Luft ist raus

Veröffentlicht: 31/12/2011 in Meta, Uncategorized
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Tja, so ist also auch das gescheitert. Die Luft ist raus aus diesem Blog, und jetzt, in den letzten Stunden des namengebenden Jahres, muß ich das eingestehen. Egal, was kümmert mich das alte Blog? Ich werde noch im Laufe des Tages meine neue Blogheimat einrichten, genannt Zweitausendzwölf. Und nachdem dieses Jahr blogtechnisch etwas unbefriedigend war, mit all den Lücken, möchte ich im neuen Jahr etwas Neues machen. Aber dazu mehr drüben.

Und weil ich nicht mit so einem Depri-Posting enden will, werde ich im Laufe des Nachmittags noch einen kleinen Jahresrückblick schreiben. So als Abschluß.

Die Salatschleuder

Veröffentlicht: 25/12/2011 in Meta, Privat
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So, Geburtstag erledigt, Heiligabend erledigt, Weihnachten ist da! Und natürlich gab es gestern ein paar Geschenke. Und ich habe schöne Geschenke bekommen: Zwei Bücher, einen Preußenkalender, eine Preußenfahne, einen Schlafanzug und – eine Salatschleuder. Jawohl, eine Salatschleuder. Zum Salatschleudern. Weil ich mir ja öfters mal Salat mache. Das einzie Problem mit der Salatschleuder ist, daß ich schon eine Salatschleuder habe. Weil ich mir ja öfters mal Salat mache. Immerhin ist due neu geschenkte Salatschleuder ein etwas besseres, teureres Modell als die, die ich schon habe, von daher werde ich die alte wohl ausmustern und meinem Bruder überlassen, der hat nämlich noch keine.

Und jetzt ist der erste Weihnachtsfeiertag, ich bin zuhause und mache mir einen ruhigen Vormittag. Am Nachmittag geht es nach Havixbeck, zum Familientreffen, wie jedes Jahr am 1. Weihnachtstag. Wird bestimmt lustig 🙂

Weihnachten. Weihnachten? Weihnachten!

Veröffentlicht: 24/12/2011 in Meta, Privat
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Nein, stimmt gar nicht. Weihnachten ist bekanntlich erst morgen. Wir haben ja erst Heiligabend. Ist aber auch gut und in unserem Kulturkreis ja fast wichtiger als der eigentliche Weihnachtstag. Von wegen Geschenken und so. Mein Geburtstag ist es auch, und ich habe in diesem Jahr mal keine Geburtstagsfeer gemacht, sondern war gestern abend beim Couchsurfing-Weihnachtsdinner in Gladbach. natürlich gab es dann um Mitternacht eine kleine Gratulationsrunde, aber dann wars auch gut und wir haben einfach so weitergefeiert. Ich spüre ja jetzt noch den Beat der Musik (oder was ist dieses Wummern in meinem Kopf?). Jetzt bin ich daheim, genieße die Ruhe, tippe einen Blogeintrag und freue mich des Lebens.

Vorhin habe ich erfahren, daß zumindest eine meiner Weihnachtskarten, die ich gestern verschickt habe, heute angekommen ist, und das macht mir Hoffnung, daß auch die anderen sie pünktlich zum Fest im Briefkasten habe. Ich habe ja im Leben noch keine Weihnachtskarten verschickt, insofern ist das jetzt ein Novum. Wer jetzt keine gekriegt hat (und das werden die allermeisten sein, die das hier lesen), grämt euch nicht. Ich denke trotzdem an euch 🙂

Tja, das wars dann auch für heute. Ich gehe offline, bereite mich auf die Bescherung am Abend vor und klimper noch ein bißchen auf der Gitarre rum. Ich wünsche allen (und ich meine wirklich allen) ein gesegnetes Weihnachtsfest und schreibe morgen wieder.

Ach so: Das war Post Eins von Elf.

Das Jahr geht zu Ende

Veröffentlicht: 23/12/2011 in Meta

Es ist schon wieder Wochen her, daß ich hier etwas gepostet habe, was schade ist, aber wohl davon zeugt, daß dieses Blog derzeit nicht zu meinen Prioritäten gehört. Ich hätte sicherlich etwas schreiben können, habe mich aber nicht aufraffen können. Bevor ich hier Belanglosigkeiten raushaue, schreibe ich lieber nichts. Ich stelle wiederum fest, daß es viele Dinge gibt, die ich vielleicht gerne schreiben würde, aber nicht kann, weil vieles in meinem Leben mit der Schule zusammenhängt und viele der Dinge, die mit der Schule zu tun haben, nicht in sinnvoller Weise in einem Blog landen können oder dürfen. Das liegt entweder daran, daß ich eben eine Pflicht zur Verschwiegenheit über viele Dinge habe, zum anderen aber auch daran, daß gewisse Dinge eben nicht in eine Öffentlichkeit gehören, die dieses Blog eben darstellt.

Und so ist es still geworden, und das Jahr Zweitausendelf wird nur noch ein paar Tage existieren – und damit wird auch dieses Blog ein Ende finden. Nach dem Zweitausendzehn-Projekt, in dem ich einen Post für jeden Tag geschrieben habe, und dem zwanglosen Zweitausendelf, bei dem ich mir keine Zwänge gesetzt habe, so daß Phasen von hektischer Aktivität wieder lange Phasen totaler Stille folgten, bin ich noch nicht sicher, was ich im nächsten Jahr tun werde. Zweitausendzwölf (das Blog) ist schon seit längerem reserviert, bisher aber konzept- und inhaltslos. Ich hoffe, daß mir in den nächsten Tagen etwas Schönes einfällt, um im neuen Jahr gleich anfangen zu können und nicht wie am Anfang dieses Jahres monatelang gar nichts zu schreiben, denn irgendwie möchte ich doch weiterbloggen (und ich meine nicht das gelegentliche Posten von Gereimtem auf Dichter und Denker).

Ich werde in den nächsten Tagen hier nochmal reinhauen, den einen oder anderen Gedanken zum Besten geben, Rückschau auf dieses aufregende Jahr halten und ein bißchen nach vorne schauen. Entsprechend dem Titel des Blogs soll das Jahr Zweitausendelf mit elf Beiträgen zu Ende gehen, woei ich diesen hier nicht mitrechne. Der letzte Eintrag kommt am Silvesterabend, bis dahin folgt also der Countdown (den ich zwar geschickterweise zwei Tage früher hätte anfangen sollen, dann könnte man schön einen Post pro Tag machen, aber egal, lieber frei.)

Alles weitere also in den nächsten Tagen.

Kolumne 33 hab ich im Schlaf geschrieben

Veröffentlicht: 02/09/2011 in Fußball, Meta
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In diesem Blog habe ich seit Wochen nichts geschrieben (Schande über mein Haupt), stattdessen stand dann zumindest diese Woche wieder die westline-Kolumne auf dem Plan, die ich Montag abzugeben hatte. Netterweise hatte ich zuletzt ein paar Preußenspiele gesehen: Den schönen Sieg in Jena, die Überwindung der Babelsberger Treter (1:1), das gräßliche 0:0 in Bremen und schließlich, schon zur konkreten Kolumnenvorbereitung, am letzten Wochenende das 1:1 gegen Stuttgart. Bis auf das Bremenspiel alles keine schlechten Spiele, aber drei Unentschieden hintereinander haben mich dann schon genervt, zumal sie einen ja nicht so wirklich weiterbringen. Jetzt sind wir ungeschlagen, was schön ist, aber irgendwie wären mir eine Niederlage und zwei Siege lieber gewesen, und gegen babelsberg und Stuttgart sah ich persönlich schon die Möglichkeiten. Wie dem auch sei, diesen Unmut über drei Unentschieden habe ich in eine Kolumne gebannt, gewürzt mit der Feststellung, daß sich diese knappen Spiele mal wieder richtig nach Preußen anfühlten, und dem Wunsch nach einem Sieg, am besten bei den Osnasen. Am Montagabend fertiggestellt, abgeschickt, am Dienstag war sie dann online. Und diese Kolumne hat dann im westline-Forum einen Diskussionsthread von fünf Seiten ausgelöst, in dem Meinungen von „schlechteste Kolumne bisher“ bis „spricht mir aus der Seele“ versammelt waren. Was hab ich denn da gemacht?

Tja, das Problem war das Wochenende vor dem fraglichen Montag. Freitag Umzug und Junggesellenabschied, Samstag Fußball, Sonntag Hochzeit, Montag früh um 6 im Bett gewesen (Ferien sei Dank ging das) – kein Wunder, wenn man dann am Montagabend müde ist. ich war beim Schreiben schon nicht ganz zufrieden mit meinem Text, war aber froh, das zumindest noch geschafft zu haben. Auf Probelesen hab ich verzichtet, Hauotsache raus damit und ab ins Bett. Autsch. Und dann wird mir vorgeworfen, viel zu hohe Ansprüche zu haben, unnötig ein Faß aufzumachen und solche Sachen. Okay, das kann man da rauslesen, aber gemeint habe ich das nicht. Sagen wir mal, das ganze war sicher unklug formuliert, und wachen Geistes hätte ich mich wohl auf einen Punkt konzentriert, diesen klargemacht und es gut sein gelassen.

Aber: Eine Kolumne dient der freien Meinungsäußerung, und ich darf da auch schreiben, wenn mir was nicht paßt. Ich finde drei Remis hintereinander doof. Uach wenn wir Aufsteiger sind und mit den Punkten natürlich zufrieden sein müssen, auch wenn wir gerade Spieler gesperrt bzw. verletzt haben, mag ich drei Remis trotzdem nicht. Natürlich haben andere Leute da eine andere Meinung. Das einzige, was mir selbst nicht gefallen hat beim erneuten Lesen des Textes, ist die Tatsache, daß sie in sich nicht ganz schlüssig ist. Und das ist der Müdigkeit geschuldet. Merke: Beim nächsten Mal wachen Geistes schreiben, dann macht alles viel mehr Sinn.

So, und jetzt möchte ich zum Schluß feststellen, daß es Mitwoch in Hamm das viere Unentschieden gab (Elfmeterschießen zähle ich nicht mit) und daß ich für Osnabrück immer noch kein Gutes Gefühl habe, aber auf einen Sieg hoffe. Danke.

Fußball wird auch wieder gespielt

Veröffentlicht: 07/08/2011 in Fußball, Meta
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Meine Güte, die Sommerpause ist ja vorbei. Seit diesem Wochenende rollt in der Bundesliga wieder der Ball, Preußen hatte gestern schon das dritte Spiel in der Dritten Liga, die Zweite Liga spielt schon seit Wochen (hatten die eigentlich Sommerpause?), und auch mein Lieblingsverein in England, der FC Southampton, hat seine Saison als Championship-Auftsteiger begonnen.

Erstmal vorweg: Ich bin heilfroh, daß diese Sommerpause endlich erledigt ist. Kurz war sie ja, und die Frauen-WM half ein bißchen über die fußballfreie Zeit hinweg. Trotzdem geht ja nichts über regelmäßigen Ligafußball. Das wöchentliche Zittern, das Diskutieren über die ständig neuen Gegner, das Tippen und Hoffen – das ist der wahre Kern des Fußballs. Und das Jubeln und Fluchen wird zwischendurch  immer mal kurz aufgelöst, wenn das letzte Spiel erledigt ist und für den Rest des Tages das nächste Spiel noch weit weg erscheint. Schauen wir also mal, was an diesem Fußball-Wochenende so passiert ist.

Das wichtigste zuerst: Preußen Münster gewinnt gegen Rot-Weiß Oberhausen. 1:0, ein „dreckiger“ Sieg, aber wohl verdient, und so stehen die Adlerträger nach drei Spielen mit 7 Punkten auf Platz 3. Ich selbst habe keins der drei Spiele gesehen, aber die Forenkommentare lesen sich insgesamt zufrieden. Am Samstag in Jena werde ich mein erstes Spiel der Saison sehen – endlich. Derweil steht Arminia Bielefeld im Tabellenkeller 🙂

Southampton hat sein Auftaktspiel gegen Leeds mit 3:1 gewonnen und stehen dami erstmal auf Platz 2. Ich verfolge Southampton ja nur aus der Ferne und war seit meiner FLA-Zeit nicht mehr da, aber ich frue mich doch immer wieder, und nachem 2005 Southampton und 2006 der SCP abgestiegen waren, gab es diesen Sommer doppelten Grund zur Freude für mich, weil beide wieder aufgestiegen sind. Also: COYR!

Bleibt noch mein Bundesliga-Lieblingsverein, der FC Bayern. Die liegen gerade 0:1 gegen Gladbach zurück. Autsch. Ich warte mal noch ein paar Minuten, bevor ich das hier poste, damit ich das Endergebnis berücksichtigen kann.
(15 Minuten vergehen)
Auweia. So wird man nicht Meister. Dann doch lieber Preußen 🙂