Mit ‘fahrrad’ getaggte Beiträge

Auf der Suche nach dem Eis

Veröffentlicht: 03/10/2011 in Da draußen, Privat
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Schon wieder so ein Sommerwetter! Der Tag der Deutschen Einheit sah einfach so toll aus, daß ich mich heuet nachmittag wieder aufs Rad geschwungen habe, diesmal Richtung Südwesten da in den Wald hinter Bracht, sogar ein bißchen über die Grenze, schließlich nach Kaldenkirchen und zurück nach Breyell. Da wollte ich mir eigentlich noch ein Eis gönnen, war sogar bereit, mir einen ganzen Eisbecher zu genehmigen (Sitzplatz draußen vorausgesetzt) – nichts da. Die Eisdiele war zu. Ist vielleicht schon für den Winter zu? Keine Ahnung. jedenfalls gab es da kein Eis. Nun stand ich da am Lambertiplatz und hatte kein Eis. Woher nehme ich das jetzt? Zurück nach Kaldenkirchen? Nein, da habe ich keine Lust drauf. okay, dann eben nach Lobberich. In Lobberich habe ich aber auch keinen Platz draußen bekommen – alles voll bei dem Wetter. Also gab es mein übliches Gift, eine Kugel Schokoladeneis im Hörnchen. Lecker wars, und erfrischend. Und durch den kleinen Schlenker nach Lobberich wurden aus etwas unter 40 Kilometer noch geschlagene 43, und das in kaum mehr als zwei Stunden Fahrzeit.

Ich klopfe mir jetzt einfach mal auf die Schulter 🙂 Das Eis habe ich mir verdient.

Ich hasse Dülken

Veröffentlicht: 21/09/2011 in Da draußen, Privat
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Dülken ist ein Stadtteil von Viersen, nicht weit weg von hier, nur ein paar Kilometer. Eigentlich kenne ich Dülken gar nicht. Ich kenne niemanden, der von da kommt, oder sagen wir, ich kenne niemanden, von dem ich weiß, daß er aus Dülken kommt. Wenn ich mir die Kollegiumsliste vornehme, finde ich vielleicht den einen oder anderen. Es macht aber auch nichts, weil ich gegen die Dülkener überhaupt nichts zu sagen habe. Nein, mein Problem mit Dülken ist ein ganz anderes: Wann immer ich mit dem Fahrrad da durchfahre, verfahre ich mich in der „Innenstadt“. Immer. Jedes einzelne Mal. Und Dülken ist nun einmal auf dem Weg, wenn ich nach Viersen oder gar nach Mönchengladbach radele. Bei der ersten Tour nach Gladbach habe ich mich verfahren und mußte mehrmals die Karte bemühen, um die richtige Straße aus dem Ort heraus zu nehmen. Und das ist mir öfters passiert. Ich habe es sogar mal geschafft, den Bahnhof nicht zu finden (und ich war nur zwei Ecken weg von selbigem), so daß ich bei der Tankstelle fragen mußte, weil ich (noch) keine Karte zur Orientierung hatte. Heute war ich auf dem hinweg nach Viersen schlau genug, Dülken so halbwegs zu umfahren, indem ich von Norden kam und mich nur an den Hauptstraßen orientierte. Auf dem Rückweg habe ich dann wieder versucht, dem NRW-Radroutennetz zu folgen, das mich dann ins Ortszentrum Dülken führte. Und verloren! Ich bin mehrmals ziemlich ratlos irgendwo abgebogen, bis ich endlich die Venloer Straße fand. Puh.

Und deswegen hasse ich Dülken. Der Gedanke an eine Fahrt durch Dülken macht mich wütend. Das Wissen, daß Dülken immer im Weg sein wird, wenn ich mich mal nach Viersen oder Mönchengladbach aufmache, ärgert mich maßlos. Der Glaube, daß ich das zugegeben kleine Znetrum von Dülken mal kapiere, ist klein. Ich will nicht nach Dülken. Nie wieder. Aber ich werde es wieder wagen müssen, eines Tages.