Mit ‘fbpause’ getaggte Beiträge

FB-Pause: Da und doch weit weg

Veröffentlicht: 04/11/2011 in Online, Privat
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Gestern und heute habe ich wieder einige Zeit auf Facebook verbracht. Gestern habe ich erstmal die 26 Benachrichtigungen abgearbeitet, die seit Ende September aufgelaufen sind (10 Freundschaftsanfragen, 6 Veranstaltungseinladungen, 10 sonstige), und heute habe ich mein Profil aufgeräumt. Oder besser gesagt: Ausgeräumt. Denn ich habe beschlossen, der Plattform weitgehend den Rücken zu kehren. Die letzten Wochen haben mir gezeigt, daß ich sehr gut ohne Facebook auskomme und daß ein großer Teil dessen, was ich da zu lesen bekommen habe, vielleicht für die Welt im Allgemeinen interessant war, für mich aber wenig Nährwert hatte. Insofern werde ich meine Zeit anderen Dingen widmen, so wie diesem Blog oder eben dem „Real Life“abseits des Internets.

Wer mein Profil jetzt anschaut, wird feststellen, daß nicht mehr viel übrig geblieben ist. Ich weiß, daß Facebook das sowieso alles gespeichert hat, ob ich es jetzt lösche oder nicht, aber da ich das Profil im Wesentlichen nur als Nachrichtenempfänger stehen lasse, ist der ganze Rest einfach nicht mehr notwendig. Vielleicht entscheide ich mich in der Zukunft, auch wieder öfter reinzuschauen und meine „Likes“ und all das wieder einzutragen, aber bis dahin werden auf Facebook von mir nur noch meine Blogeinträge zu lesen sein (weil ich weiß, daß von dort immer ein paar Leser kommen, und da heutzutage eben Facebook genutzt wird statt einem Feedreader, bleibt das eben). Wer mir dort eine Nachricht schickt, dem werde ich antworten. Wer mir eine Freundschaftsanfrage schickt, den werde ich wahrnehmen (und eventuell auch annehmen…von den 10 oben erwähnten kannte ich zwei Leute gar nicht, die werden natürlich gelöscht). Wer meine Email-Adresse hat, schreibt mir am besten gleich dahin.

Ich brauche keinen Siteblocker mehr, um nicht auf Facebook zu gehen. Alles, was ich wirklich brauche, bekomme ich auch woanders. Und ich meine nicht Google+ (da habe ich zwar einen Account, benutze ihn aber nicht). Wir sehen uns im richtigen Leben, hoffe ich 🙂

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FB-Pause: FB-Pause?

Veröffentlicht: 07/10/2011 in Online, Privat
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Ich habe schon seit drei Tagen nichts mehr zu meiner Facebook-Pause geschrieben, was vor allem daran liegt, daß es so langsam normal wird. Ganz gelegentlich schickt mir das System mal eine Nachricht, aber nur für wenige Dinge wie Freundschaftsanfragen, Nachrichten auf FB, und das wars schon, glaube ich. Und diese wenigen Benachrichtigungen bleiben natürlich bis auf weiteres unbeantwortet. Ansonsten nimmt die Welt ihren Lauf, und ich lebe in anderen Sphären. Das Leben meiner Freunde entfernt sich ein klein wenig von mir, dafür freue ich mich umso mehr auf die nächsten Treffen, zum Beispiel nächstes Wochenende in Münster und Lüdinghausen.

Also, liebe Facebookler, viel Spaß weiterhin, und ihr wißt ja, wo ihr mich außerhalb von Facebook findet. Zum Beispiel hier 🙂

FB-Pause: Verlängerung

Veröffentlicht: 04/10/2011 in Online, Privat
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Eine Woche bin ich nicht mehr auf Facebook gewesen. Ich bin ja ein bißchen stolz auf  mich, daß ich durchgehalten habe. Irgendwie klingt das aber auch komisch. Stolz,weil ich nicht auf einer bestimmten Webseite war? Ich schrub ja am Samstag schon, daß mich mein eigenes Verhalten ein wenig besorgt, und diese sorge ist nicht weniger geworden. Hänge ich mehr an Facebook, als ich mir eingestehen will? Ist diese Woche Facebook-Pause vielleicht nur ein Alibi, damit ich mir hinterher sagen kann „Siehste, ich kann auch ohne“, um dann ohne Veränderung weiterzumachen? Hält mich das Lesen mehr oder weniger sinnloser Statusmeldungen nicht von den wesentlichen Dingen des Lebens ab? Ich habe nachgedacht, ich habe anderen davon erzählt, und ich habe ganz unterschiedliche Reaktionen bekommen. Beim Couchsurfertreffen am Sonntag kam das Beste: „Ich habe gar kein Facebook“. Genau das ist es vielleicht. Wer gar nicht erst anfängt, vermißt auch nichts. Also habe ich beschlossen, mein Experiment zu verlängern, mich weiter von Facebook fernzuhalten, so lange, bis ich „geheilt“ bin, bis ich völlig losgelöst von Facebook existiere und das ganze überhaupt nicht mehr brauche. Und dann kann ich mir immer noch überlegen, ob ich wieder einsteige oder mit meinen Freunden weiter auf „altmodische“ Weise kommuniziere.

Nächster Meilenstein: Kein Facebook bis zum 1. November. Hiermit verkündet, hiermit bestätigt. Die Welt sei mein Zeuge.

FB-Pause: So what?

Veröffentlicht: 01/10/2011 in Online, Privat
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Vier Tage bin ich jetzt schon ohne Facebook, was für manchen ganz normal, für andere wiederum unvorstellbar ist. Ich komme gut damit zurecht. Das Leben ist ruhiger ohne Facebook, man bekommt etwas weniger mit von dem, was alle Leute so machen. Auf der anderen Seite habe ich aber nicht das Gefühl, daß ich das vermisse. Ich habe auf Facebook genug „Friends“, die eigentlich keine sind, aber so heißt das da eben. Bekannte, ja. Saufkumpane, auch wohl. Immerhin alle persönlich bekannt (meine Grundregel). Aber auch ein paar Leute, die ich nur einmal im Leben getroffen habe und mit denen ich sonst wenig zu tun habe. Wenn ich mal wieder drin bin, sollte ich mal ein bißchen durchsortieren, bevor ich den Überblick verliere. Die neuen Einstellungen, mit denen man manche Leute praktisch „abschalten“ kann, also keine oder nur sehr ausgewählte Nachrichten auf die Wall bekommt, könnten zumindest hilfreich sein, etwas Ordnung ins blaue Leben zu kriegen.

Ich bin mit dem bisherigen Verlauf des Experiments zufrieden, merke aber immer noch, daß manchmal der Mauszeiger unwillkürlich zur Bookmark-Leiste zuckt, wenn ich nicht aufpasse. Insofern bin ich etwas besorgt, ich sehe das als schlechtes Zeichen. So etwas wie unbewußte Entzugserscheinungen? Das ist doch geradezu gruselig. Mir sagt das eigentlich nur eins: Ich sollte das Experiment verlängern, mich gewissermaßen komplett entwöhnen, um dann vielleicht ganz klein wieder einzusteigen, in dem Sinne wie oben beschrieben. Ich muß da nochmal eine Nacht drüber schlafen.

FB-Pause: Angenehmer Nebeneffekt

Veröffentlicht: 29/09/2011 in Online, Privat
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Mir ist gerade noch ein Effekt der Facebook-Abwesenheit aufgefallen: Dieses Blog profitiert ganz ungemein davon. Ansatt meine Gedanken als Updates auf die Facebook-Wall zu werfen, mache ich stattdessen einen Blogeintrag draus. Der wird natürlich auch etwas länger als ein Status-Update, weil ich hier ja keine Einzeiler reinwerfe. Was wiederum dazu führt, daß ich im Endeffekt nicht mal viel weniger Zeit am PC verbringe, aber doch anders. Und irgendwie fühlt es sich gut an, das Blog wieder zu füllen, nachdem ich es zwischendurch so sträflich vernachlässigt habe. Das Schreiben längerer Texte finde ich auch besser als diese kurzen Fetzen; deswegen habe ich ja auch ein Blog und keinen Twitter-Account (okay, ich habe einen Twitter-Account, aber da gibt es nur drei Einträge).

Davon abgesehen fällt es mir bisher leicht, aus Facebook rauszubleiben. ich habe nicht das Gefühl, daß mir wirklich etwas fehlt. Auf der anderen Seite hat mir die Episode mit der ausgefallenen Probe klargemacht, wie weit es schon gekommen ist: Statt eben anzurufen oder eine Mail zu schreiben, gehen Meldungen auf die facebook-Wand. Und wehe, man ist gerade nicht online. Ichwürde mich ja nicht auf Facebook verlassen, wenn ich möchte, daß jemand etwas mitbekommt. Ich habe meine Geburtstagsparty-Einladungen nie auf Facebook (oder im VZ) verschickt, sondern per E-Mail. Irgendwie dachte ich mir immer: „Wenn meine einzige Kontaktmöglichkeit zu einer Person Facebook ist, dann sind wir wohl nicht so dicke miteinander, daß ich den Menschen wirklich dabei haben muß.“ Bis auf ganz wenige Ausnahmen habe ich das so durchgehalten.

Das kleine Facebook-Epxperiment mutiert ein bißchen – zu einer Kommentarmöglichkeit auf die moderne Online-Gesellschaft. Mal sehen, was mir noch so einfällt in diesen Tagen.

FB-Pause: Verpaßt

Veröffentlicht: 29/09/2011 in Fußball, Privat, Spielmannszug
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Donnerstag ist ja meistens die allwöchentliche Probe des Spielmannszugs der St.-Lambertus-Bruderschaft Breyell-Metgesheide. Und normalerweise gehe ich auch immer hin. Letzte Woche war mal so eine Gelegenheit, wo ich nicht hingegangen bin, weil ich in Mönchengladbach beim CS-Treffen war. Das ist grundsätzlich ganz unproblematisch, hatte in diesem Fall aber gewisse Folgen, die auch mit meiner Facebook-Abwesenheit zusammenhängen.

Am heutigen Donnerstag habe ich, etwa vor einer halben Stunde, meien Trommel und die übrigen Sachen geschnappt und habe mich aufgemacht zum Regenbogensaal. Dort angekommen, stellte ich fest: Keiner da. Ungewöhnlich. Ich wartete ein paar Minuten, bis viertel nach sechs, und da immer noch niemand aufgetaucht war, rief ich Manfred an, unseren Chef. „Habe ich was verpaßt bezüglich der Probe heute?“ Ich hatte. Offenbar war die heutige Probe abgesagt worden, und wer letzte Woche da war, wußte das natürlich. Tja, ich war nicht da, und es hat mir niemand direkt Bescheid gesagt. Immerhin wurde der Ausfall wohl auf Facebook gepostet. Prima, denn da bin ich seit Dienstag nicht mehr gewesen. der, falls das vorher kam, habe ich es nicht gesehen; auch das wäre nicht verwunderlich, denn immerhin kommen tagtäglich so viele Meldungen durch, daß man leicht ein Detail übersehen kann.

Naja, ich habe mich nicht geärgert, sondern bin beschwingt durch den Abendsonnenschein nach Hause geschlendert, werde gleich zu Abend essen und mich dann vor den Fernseher fläzen und ein bißchen Fußball gucken. Hat doch auch was für sich 🙂

FB-Pause: Erste Erkenntnis

Veröffentlicht: 28/09/2011 in Online, Privat
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Der erste Tag ohne Facebook: Gestern abend habe ich mich mit dem Laptop aufs Sofa gesetzt und fast reflexartig erstmal FB angeworfen. Dann fiel es mir sofort auf und ich habe mich wieder ausgeloggt. Ih habe dann die SiteBloc.Extension installiert und den Link aus der Leiste entfernt. Dann stellte ich fest, daß mir jede zweite Seite anzeigte „Nicht vollständig geladen, weil Elemente von Seiten auf der Blacklist hier vorhanden sind“. Es steht nur Facebook auf der Blacklist, also zeigt mir das erstmal, wo das überall drinhängt. Habe dann SiteBlock wieder entfernt, weil die Meldungen nerven.

Eine Schülerin kommentierte mein Experiment gerade mit „Das könnte ich nicht.“ Irgendwie schlimm, wenn man so etwas hört. Ich fühle mich bisher ganz wohl. Ein Kollege meinte, daß ich nächste Woche dann schon geifernd da sitzen werde und darauf warte, endlich wieder reinzudürfen. Also, soweit wird es nicht kommen 🙂