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James Bond IN SPACE: Moonraker

Veröffentlicht: 10/05/2011 in At The Movies
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Bond, James Bond. Geschüttelt, nicht gerührt. Ich glaube, in diesem Film kommt keiner dieser legendären Sprüche vor, aber ich schreibe trotzdem über hin, weil ich ihn gerade anschaue. Nachdem ich mir vor einigen Wochen die komplette James-Bond-Collection auf DVD zugelegt habe, schaue ich hin und wieder einen Bond, und während es sicher bessere gibt als Moonraker, so ist mir dieser doch seit Jugendzeiten in Erinnerung geblieben. Weil er diese tollen Weltraumszenen hat. Ja, ich glaube, das hat mich damals am meisten begeistert. Heute sehen sie nicht mehr gar so großartig aus, aber doch durchaus in Würde gealtert. Und dann Beißer! Jaws, wie er im englischen Original heißt, der scheinbar nicht umzubringende, dafür aber unglaublich starke Gegenspieler, der nie ein Wort sagt, dafür aber in diesem Film seine große Liebe findet. WTF? Ja, die beiden sind irgendwie süß, aber so seltsam, daß man sie sich kaum anschauen mag. James Bond, hier dargestellt von Roger Moore (der übrigens definitiv mein erster Bond-Darsteller war), ist ungeheuer penetrant darin, jedes weibliche Wesen ins Bett zu kriegen – da sind die modernen Filme doch etwas, sagen wir, subtiler. Und da ich hin und wieder mal quer prüfe, was der eine oder andere Satz im Englischen und im Deutschen heißt, fällt auch auf, daß die deutsche Synchro eine Spur alberner ist als das Original. Das trockene „His name is Jaws – he kills people“ wird zu einem flapsigen „Er heißt Beißer, und so benimmt er sich auch.“ WTF? Wie auch immer, der Film Monnraker hat auf jeden Fall neben den Weltraumszenen noch einige extrem coole Szenen mehr. Die Fallschirmjagd am Anfang, die Zentrifuge, der Kampf auf der Seilbahn, die Verfolgsungsjagd mit Booten, der Shootout auf der Raumstation (mit Lasern!). Und eine furchteinflößende Szene mit Hunden, die eine flüchtige Ex-Angestellte jagen – hart. Nun, sehenswert ist der Film auf jeden Fall, wenn auch etwas zu sci-fi-lastig. Aber damit kann ich leben.

Dies ist der erste Eintrag von „At The Movies“, meiner ganz persönlichen Reihe von Filmkritiken (wenn man sie denn so nennen will). Einfach ein paar Gedanken, zu alten und neuen Filmen, wann immer mir etwas einfällt. Der Titel swe Kategorie ist natürlich schamlos aus de amerikanischen Unterhaltungsfernsehen geklaut.
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