Mit ‘preussen’ getaggte Beiträge

Die neue Kolumne ist da!

Veröffentlicht: 08/11/2011 in Fußball
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Seit heute morgen neu auf westline: Die Preußen-Kolumne 43. Nur so als Hinweis 🙂

 

Kolumne 38: Was nicht passt…

Veröffentlicht: 04/10/2011 in Fußball
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Der Titel ist gar nicht von mir, ebensowenig wie der fettgedruckte Vorspann auf der Kolumnenseite. Ich mag den Titel jetzt nicht so wirklich, aber gut, so ist das eben im Pressegschäft 🙂 Bei der ersten Kolumne habe ich noch lange über einen Titel nachgedacht, und dann wurde der gestrichen, und seitdem mache ich eben keine eigenen Titel mehr.

Diese Kolumne habe ich am Sonntagmorgen geschrieben und dann am Montag noch einmal leicht überarbeitet, aber nur in Details. Es sind so meine Gedanken im Fluß, niedergeschrieben und nicht wesentlich korrigiert. Nicht besonders kontrovers, nicht gerade aufrüttelnd, aber ich mag sie 🙂 Also, nix wie rüber zu westline mit euch.

Immerhin ein bißchen dazugelernt

Veröffentlicht: 02/10/2011 in Fußball
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Nachdem ich vor ein paar Wochen diese Kolumne geschrieben habe, die mir selbst gar nicht so gut gefiel und sogar von einigen Forenlesern als etwas konfus erkannt wurde, bin ich dieses mal etwas schlauer geworden. Die Kolumne für Dienstag ist im Grunde schon geschrieben, sprich: ich habe vorhin auf etwas über einer Seite meine Gedanken zur Lage der Nation Preußen niedergeschrieben. Dann habe ich das abgespeichert und liegen gelassen. Morgen werde ich mir das ganze noch einmal vornehmen, zumindest auf logische Fehler prüfen, die Textstruktur verfeinern (was ich meinen Schülern predige, versuche ich auch selbst zu befolgen), vielleicht noch irgendwo nen blöden Witz einbauen, und dann alles löschen und neu anfangen.

Nee, Quatsch. Natürlich werde ich nicht neu anfangen. Auf jeden Fall geht das ganze dann pünktlich am frühen Abend an die westline-Redaktion (also auch nicht so spät wie beim letzten Mal). Also, alles wird besser. Jetzt muß nur noch die mannschaft des SC Preußen nachziehen.

Zwei Auswärtsspiele ohne Preußenfans

Veröffentlicht: 27/09/2011 in Fußball
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Der SC Preußen muß zwei Spiele ohne eigene fans bestreiten, so das Urteil des DFB-Sportgerichts. Sowohl das Spiel am Samstag in Wiesbaden als auch das darauffolgende Auswärtsspiel in Erfurt sind damit zur Tabuzone für Preußenfans geworden. Bedanken dürfen wir uns dafür bei einem Bomber, der in Osnabrück mal so richtig Mist gebaut hat. Hoffentlich holt unser Team trotzdem ein paar Punkte aus diesen Spielen.

Mich persönlich betrifft das ganze jetzt weniger, da ich ohnehin nicht hinfahren wollte. Ich habe dann nach dem Urteil mal spontan geschaut, ob ich eine billige Zugfahrkarte finde, um einfach trotzdem hinzufahren, aber ohne Erfolg. Vermutlich hätte es eh nichts genutzt, denn es sollen ja an den Eingängen Kontrollen nach Postleitzahl stattfinden. ich wohne zwar nicht in Münster, aber doch in NRW, so daß ich durchaus im Raster auftauchen könnte. Aber es ist müßig, sich darüber Gedanken zu machen, ich fahre nicht nach Wehen, äh, Wiesbaden (wo steht deren Stadion jetzt eigentlich?) und auch nicht nach Erfurt. Dafür habe ich mir vorgenommen, nach Saarbrücken zu fahren, wenn die Preussen am ersten Novemberwochenende dort spielen. Da sind Fans wieder erlaubt, und ich denke, daß da so mancher mehr hinfährt, weils dann endlich wieder was zu fahren gibt.

Das Bielefeld-Spiel ist derweil auf den 12. November gelegt worden. Das bedeutet, daß ich wohl eher nicht hinfahre, weil ich da gerade einen frischen Stapel Klausuren auf dem Tisch haben werde. Oder ich muß eben ziemlich kurzfristig sehen, was geht. Dafür habe ich jetzt Saarbrücken am Wochenende davor angepeilt. Da war ich immerhin noch nicht, und da dann Ende der Herbstferien ist, liegt schulisch nichts besonderes an (oder sagen wir mal, nichts, was ich nicht vorher aus dem Weg schaffen kann).

So langsam häufen sich die interessanten Termine…ich kann gar nicht alles mitmachen, was ich gern möchte. Schade eigentlich. Aber man muß das wohl positiv sehen: Auf diese Weite werden die wenigen Termine umso schöner. So, und jetzt gute Nacht.

Kolumne 33 hab ich im Schlaf geschrieben

Veröffentlicht: 02/09/2011 in Fußball, Meta
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In diesem Blog habe ich seit Wochen nichts geschrieben (Schande über mein Haupt), stattdessen stand dann zumindest diese Woche wieder die westline-Kolumne auf dem Plan, die ich Montag abzugeben hatte. Netterweise hatte ich zuletzt ein paar Preußenspiele gesehen: Den schönen Sieg in Jena, die Überwindung der Babelsberger Treter (1:1), das gräßliche 0:0 in Bremen und schließlich, schon zur konkreten Kolumnenvorbereitung, am letzten Wochenende das 1:1 gegen Stuttgart. Bis auf das Bremenspiel alles keine schlechten Spiele, aber drei Unentschieden hintereinander haben mich dann schon genervt, zumal sie einen ja nicht so wirklich weiterbringen. Jetzt sind wir ungeschlagen, was schön ist, aber irgendwie wären mir eine Niederlage und zwei Siege lieber gewesen, und gegen babelsberg und Stuttgart sah ich persönlich schon die Möglichkeiten. Wie dem auch sei, diesen Unmut über drei Unentschieden habe ich in eine Kolumne gebannt, gewürzt mit der Feststellung, daß sich diese knappen Spiele mal wieder richtig nach Preußen anfühlten, und dem Wunsch nach einem Sieg, am besten bei den Osnasen. Am Montagabend fertiggestellt, abgeschickt, am Dienstag war sie dann online. Und diese Kolumne hat dann im westline-Forum einen Diskussionsthread von fünf Seiten ausgelöst, in dem Meinungen von „schlechteste Kolumne bisher“ bis „spricht mir aus der Seele“ versammelt waren. Was hab ich denn da gemacht?

Tja, das Problem war das Wochenende vor dem fraglichen Montag. Freitag Umzug und Junggesellenabschied, Samstag Fußball, Sonntag Hochzeit, Montag früh um 6 im Bett gewesen (Ferien sei Dank ging das) – kein Wunder, wenn man dann am Montagabend müde ist. ich war beim Schreiben schon nicht ganz zufrieden mit meinem Text, war aber froh, das zumindest noch geschafft zu haben. Auf Probelesen hab ich verzichtet, Hauotsache raus damit und ab ins Bett. Autsch. Und dann wird mir vorgeworfen, viel zu hohe Ansprüche zu haben, unnötig ein Faß aufzumachen und solche Sachen. Okay, das kann man da rauslesen, aber gemeint habe ich das nicht. Sagen wir mal, das ganze war sicher unklug formuliert, und wachen Geistes hätte ich mich wohl auf einen Punkt konzentriert, diesen klargemacht und es gut sein gelassen.

Aber: Eine Kolumne dient der freien Meinungsäußerung, und ich darf da auch schreiben, wenn mir was nicht paßt. Ich finde drei Remis hintereinander doof. Uach wenn wir Aufsteiger sind und mit den Punkten natürlich zufrieden sein müssen, auch wenn wir gerade Spieler gesperrt bzw. verletzt haben, mag ich drei Remis trotzdem nicht. Natürlich haben andere Leute da eine andere Meinung. Das einzige, was mir selbst nicht gefallen hat beim erneuten Lesen des Textes, ist die Tatsache, daß sie in sich nicht ganz schlüssig ist. Und das ist der Müdigkeit geschuldet. Merke: Beim nächsten Mal wachen Geistes schreiben, dann macht alles viel mehr Sinn.

So, und jetzt möchte ich zum Schluß feststellen, daß es Mitwoch in Hamm das viere Unentschieden gab (Elfmeterschießen zähle ich nicht mit) und daß ich für Osnabrück immer noch kein Gutes Gefühl habe, aber auf einen Sieg hoffe. Danke.

Auswärtssieg in Jena: Der SCP ist wieder da!

Veröffentlicht: 14/08/2011 in Fußball, Spaß!
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13.08.2011, 14 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld Jena. Schiedsrichter Peter Sippel pfeift das Spiel zwischen Carl Zeiss Jena und Preußen Münster an. Im Gästeblock hat sich eine lautstarke Gruppe von einigen hundert Preußenfans versammelt, um ihrer Mannschaft beim nächsten Auswärtssieg zuzusehen – und um dieses iel mit Gesang und Getrommel zu unterstützen. Der Himmel ist bewölkt, aber mehr als eine Handvoll Regentropfen ist nicht runtergekommen. Am Bierstand gibt es nicht nur Pils, sondern auch Schwarzbier, und die Bedienung sieht so lecker aus, wie das Bier schmeckt 🙂 Vor dem Spiel wurde Preußens Jens Truckenbrod geehrt – als Jenas Spieler der Saison 2010/2011. Die Stimmung ist gut, nach dem Sieben-Punkte-Start der Preußen haben alle ein gutes Gefühl. Los gehts!

Das gute Gefühl hält bis zur 13.Minute. Preußen spielt gut, trifft aber noch nicht. Stattdessen bekommt Jena einen Freistoß, den Velimir Jovanovic ins Preußentor köpft. Rückstand nach 13 Minuten! Kurzes Schlucken, dann geht der Support weiter. „Jetzt sollen sie mal zeigen, wie sie wirklich drauf sind!“ Tun sie. Nach zwei oder drei Minuten der Unsicherheit nehmen die Preußen wieder Fahrt auf, und nach einer halben Stunde versteht eigentlich niemand, warum wir eigentlich hinten liegen. Zum Glück tun wir das nicht mehr lange, denn Massimo (das heißt übersetzt „der Größte“) Ornatelli umkurvt die Jenenser Abwehr und trifft zum Ausgleich in der 32. Minute. Jubel im Gästeblock, Bierduschen allenthalben. Ein cleverer Fan sammelt die hochgeworfenen Bierbecher ein, denn jeder ist 50 Cent Pfand wert. Pausenbier finanziert 🙂 Kurz vor der Pause fällt Jenas Star Jan Simak Preußens Sercan Güvenisik, und weil er damit die klare Torchance verhindert, nennt sich das Notbremse, und der bundesligaerfahrene Simak verläßt das Spielfeld aufgrund der fälligen Roten Karte. Den anschließenden Freistoß bringen die Adlerträger nicht im Kasten unter, also geht es mit 1:1 in die Pause.

Nach dem Wiederanstoß mühen sich die Preußen redlich, haben das Spiel im Griff, treffen aber nichts. Nach zwanzig Minuten wechselt Marc Fascher Kluft und Loose für Siegert und Vunguidica ein, wenige Minuten später noch Babacar „Papa“ N’Diaye für Jomo Bourgault. Spätestens der letzte Wechsel (offensiv für defensiv) zeigt: Der will die Punkte! Und Baba ist kaum eine Minute auf dem Platz, da trifft er auch schon. 2:1, die Führung fürPreußen. Jetzt muß Jena kommen, sie haben auch mal die Chance zum Ausgleich, aber als Loose in der 82. Minute zum 3:1 trifft, ist das Ding gegessen. jubel bei den Fans, Jubel bei den Spielern. Zehn Punkte nach vier Spielen, Platz drei in Liga Drei, der SCP ist wieder da, wie wir auch singen. Nur Marc Fascher behält die Ruhe, natürlich, der olle Fischkopp 🙂 Nichtsdestotrotz, das war ein Sieg der guten Art, kein Zufall, sondern Zeugnis des guten Spiels der Preußen.

Die Heimfahrt treten wir hochzufrieden an, und für Unterhaltung ist auch gesorgt, weil der MDR ausführlich vom Spiel berichtet. Zuvor versüßt er uns das ganze noch, indem er von Spiel der Bielefelder beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 berichtet (die „Lileien“ schlagen unseren Lieblingshaßgegner mit 5:1 und verfarchten sie damit ans Tabellenende) und dann noch die 0:1-Heimniederlage der lilaweißen Osnasen gegen Regensburg nachlegt. Der Bericht macht Spaß, wie meistens beim MDR (der WDR macht es ja gern kürzer). Zur allgemeinen Freunde zeigt auch die Sportschau Berichte von allen drei Spielen, bevor sie die Bundesliga zeigt. Danach bin ich müde, steige auf Wasser um und döse eine Weile. In Münster regnet es. Natürlich. Innerlich aber scheint für mich die Sonne, nach einem tollen Tag, einem tollen Spiel, und ich freue mich schon auf Mittwoch, wenn die Serie gegen Babelsberg hoffentlich weitergeht.

Der SCP ist wieder da!

Jena

Veröffentlicht: 13/08/2011 in Fußball, Spaß!
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Endlich wieder auswärts, und endlich wieder etwas weiter weg auswärts! Ich habe das gerade mal nachgeschaut: Die letzte Auswärtsfahrt, die mich so weit von Münster weggeführt hat wie die Fahrt heute nach Jena, die mich auch nur aus NRW herausgeführt hat, war auf den Tag genau vor sechs Jahren und führte – nach Jena. Am 13.08.2005 trat der SCP dort am, am 4. Spieltag der Regionalliga Nord beim seit einem Jahr zuhause ungeschlagenen Aufsteiger, und gewann durch ein Tor von Anastasios Saki Noutsos in der 18. Minute mit 1:0. Ich bin damals mit dem Zug gefahren, mit der großen Meute, die mit diversen Nahverkehrszügen nach Jena gefahren ist, ausgerüstet mit guter Stimmung und viel Bier. Leider ging es auch morgens um fünf Uhr los, so daß ich bei Ankunft in Jena todmüde und etwas beschickert war. Ich bin dann erstmal im Stadion auf den Stehrängen eingeschlafen und wachte erst durch den Torjubel zum 1:0 wieder auf. Ja, ganz genau: Es fiel ein einziges Tor bei diesem Spiel, und ich habe es nicht gesehen. Bäh. Naja, dafür war der Rest des Spiels spannend, denn unsere Mannschaft führte eine Abwehrschlacht, die sich am Ende als erfolgreich erwies.

Ein ähnliches Ergebnis würde mir heute natürlich auch gut passen, und da ich etwas älter und reifer bin, wird heute auf der Fahrt etwas weniger getrunken und dafür vielleicht etwas mehr ausgeruht – ich will ja nicht wieder ein Tor verpassen 🙂 Es geht heute mit dem Bus des Fanprojekts nach Jena, und mit dem FP-Bis bin ich auch lange nicht mehr gefahren. Letzten Herbst wollte ich mit dem Fanprojekt nach Wiedenbrück fahren, aber da machte mir ein Mittelfußbruch einen Strick durch die Rechnung. Heute klappt es endlich, und so sitze ich seit sieben Uhr im Bus und fahre gen Jena. Spätestens hier kann ich ja zugeben, daß ich den Artikel gestern schon vorgeschrieben habe, als ich noch nicht einmal in Münster war. Angereist bin ich ja schon gestern abend, und zurück nach Nettetal geht es am Sonntag, wenn mir nichts datwischenkommt.

Also: Ich hoffe auf ein gutes Spiel und werde über meine Erfahrungen natürlich haarklein berichten. Vorwärts SCP!