Mit ‘sonne’ getaggte Beiträge

Ein sonniger Tag im Garten

Veröffentlicht: 01/10/2011 in Fußball, Privat, Schule, Wetter
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Sommer, Sonne, Sonnenschein…welchen Monat haben wir nochmal? Da sich das Wetter heute nach Juli anfühlte, habe ich einfach mal beschlossen, den Tag im Garten zu verbringen. Das bedeutet in meinem Fall nicht Gartenarbeit (dafür ist jemand anders zuständig), sondern einen ziemlich relaxten Nachmittag. Stuhl und Tisch rausgeholt, Tasche gepackt (Arbeitsmaterial, etwas Obst, Getränke, Laptop), ab in den Garten! Dabei habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und nicht nur in der Sonne rumgehangen, sondern mal etwas Arbeit nachgeholt (heute vor allem Verwaltungskram, Listen tippen, Fehlstunden übertragen, Kursmappen und meinen persönlichen Planer auf denselben Stand bringen) und dazu noch Fußball gehört.

Tja, Fußball. Das lief heute sehr unterschiedlich für „meine“ Mannschaften. Der SC Preußen hat beim SV Wehen-Wiesbaden sang- und klanglos mit 0:3 verloren. Das mag ich gar nicht weiter kommentieren, werde aber sicher am Dienstag in der Kolumne etwas dazu sagen. Mein Lieblings-Bundesligaverein hat überraschend schwach gespielt, aber immerhin die Zu-Null-Serie gehalten. Mein Lieblingsklub in England hat dagegen 4:0 gegen Watford, was nach der Niederlage unter der Woche in Cardiff die Tabellenführung wieder festigt. Beim Bundesliga-Tippspiel war ich heute schlecht, ganze sechs Punkte aus den fünf Nachmittagsspielen. Naja, die anderen waren auch nicht wesentlich besser (wenn überhaupt), daher liege ich derzeit weiterhin an der Spitze. Mal schauen, was die restlichen drei Spiele des Wochenendes bringen. Immerhin hatte ich das Ergebnis vom BVB genau richtig.

Und jetzt ist es Abend, und ich bin wieder in meiner Wohnung, weil da mittlerweile mehr Sonne ist als im Garten (wegen der Himmelsrichtung). Ich gehe gleich nochmal kurz zum ALDI rüber, und dann gibt es Abendessen und ich kann mir langsam mal über das Filmprogramm des Abends Gedanken machen. Und morgen gehts dann wieder mal ab nach Gladbach zum Sofawellenreitertreffen 🙂

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Alles Sommer oder was?

Veröffentlicht: 28/06/2011 in Da draußen, Privat, Wetter
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Was haben sie alle den Sommer herbeigesehnt in den letzten Tagen und Wochen. Zu kalt wars, zu naß, zu usselig. Gestern und heute hat sich der Sommer dann endlich mal wieder blicken lassen, und schon wieder war es falsch. Zu heiß war es, geradezu drückend heiß, und warum kriegen wir eigentlich kein hitzefrei, Herr Uth? (Fragt die Schulleitung). Es gab wohl Schulen, die heute hitzefrei gegeben habe, unsere gehörte nicht dazu. Viel hätte es aber auch nicht gebracht, wir hatten heute eh kurzen Schultag (und Teamsitzungen für viele Kollegen). Ich fand es aber auch im Gebäude temperaturmäßig in Ordnung, in den Klassenräumen im Untergeschoß im Kontrast beinahe zu kühl – schließlich sorgt ja der Unterschied zwischen Hitze draußen und kühler Luft innen gern für Erkältungen und dergleichen.
Nun ist es aber so, daß wir in Deutschland leben, und natürlich gibt es für so etwas Banales wie Hitzefrei ein Gesetz. Eines? Eine ganze Menge, nämlich natürlich für jedes Bundealand ein eigenes. Der entsprechende Erlaß für NRW sieht so aus:

12 – 64 Nr. 1 Hitzefrei

RdErl. d. Kultusministeriums v. 22. 5. 1975 (GABl. NW. S. 345) *
Wird der Unterricht bei großer Wärme durch hohe Temperaturen in den Schulräumen beeinträchtigt, so entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter, wenn möglich nach Anhörung des Lehrerrats und der Schülersprecherin oder des Schülersprechers, ob Hitzefrei gegeben wird. Eine eindeutig bestimmte Temperaturgrenze lässt sich nicht festlegen, da die physiologische Wirkung hoher Lufttemperaturen entscheidend von der herrschenden relativen Luftfeuchtigkeit mitbestimmt wird. Als Anhaltspunkt ist von einer Raumtemperatur von mehr als 27 °C auszugehen. Beträgt die Raumtemperatur weniger als 25 °C, so darf Hitzefrei nicht erteilt werden. Die besonderen örtlichen Gegebenheiten der jeweiligen Schule – z. B. Ganztagsbetrieb, Fahrplan der Schülerbusse – sind zu berücksichtigen.
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II erhalten kein Hitzefrei. Wenn im Einzelfall einer Schülerin oder einem Schüler die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung droht, z. B. Kreislaufbeschwerden und Hitzestau, so ist sie oder er vom Unterricht zu befreien.
Auf die bei hohen Temperaturen verminderte Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist Rücksicht zu nehmen, Klassenarbeiten sollen nach Möglichkeit nicht geschrieben werden.

Wir stellen also fest, daß es bei Hitzefrei nicht darum geht, daß sie Schüler früher ins Freibad können, sondern einzig und allein um die Durchführung des Unterrichts bzw. die eben nicht mehr gewährleistete Durchführung desselben. In meiner eigenen Schulzeit habe ich Hitzefrei gar nicht erlebt (glaube ich), weil die Temperatur angeblich immer in der hintersten Ecke der Aula gemessen wurde, wo es selten über 15° warm wurde. In meiner Ausbildungsschule in Goch gab es letzten Sommer mal eine ganze Woche hitzefrei, aber immer erst ab der Mittagspause. Hier wird es wohl die nächsten Tage keines geben, da die Temperaturen ja angeblich wieder fallen sollen. Soll mir auch recht sein. Der einzige Unterschied für mich in der schulischen Arbeit heute war, daß ich die Gelegenheit genutzt habe und in der Mittagspause nicht den Tischtenniskeller, sondern den Sportplatz geöffnet habe und mich eine Weile gesonnt habe (in Anwesenheit der halben Zehn sowie einiger Achter und Neuner). Und heute Nachmittag bin ich mit Fahrrad unterwegs gewesen.

Das war natürlich auch so eine Aktion. Ich hatte mir schon gedacht, daß ich bei der Hitze lieber nicht laufen gehe, und stattdessen bin ich eben locker losgeradelt, um durch den Fahrtwind etwas Abkühlung zu gewinnen. Pustekuchen! So schnell kann ich gar nicht radeln, daß ich gegen diese Hitze ankäme. Ich bin dann also nach Hinsbeck gefahren und habe dort in der Eisdiele Cucco eine Kugel Schokoladeneis erstanden. Die Lokalität wurde mir von einer Schülerin empfohlen, die auch dort arbeitet (und in der Tat heute nachmittag da war, aber zu sehr mit der Herstellung von Eisbechern beschäftigt war, als daß noch ein Plausch dringewesen wäre). Und ann, ja, dann bin ich eben nicht zurück gefahren, sondern Richtung Krickenbeck weitergefahren, dann erstmal den Hügel rauf zum Aussichtsturm Taubenberg, den ich erklommen habe (im Gegensatz zu der anwesenden Schulklasse aus Wuppertal, die nicht raufdurften, weil ihre Lehrer nicht nach oben gegangen sind, und ohne Aufsicht geht das eben gar nicht). Und dann wurde die Runde immer weiter, und am Ende hatte ich 22 Kilometer auf dem Tacho, was erstmal gar nicht so viel ist, aber bei diesem Wetter doch richtig reinhaut, so daß ich dann erstmal ein paar Minuten im Garten im Gras gelegen und tief durchgeatmet habe.

Ich gehe heute nicht mehr Laufen, auch wenn es im Plan steht. Wird auf morgen verschoben. Ich liebe ja den Sommer, aber die Auswirkungen der heutogen Hitze haben mich doch überrascht. Ich liebe den Sommer trotzdem und hoffe, daß er ganz bald wiederkommt, wenn er wie angekündigt morgen verschwindet. Sommer ist und bleibt meine Lieblingsjahreszeit (übrigens gefolgt vom Winter, der usselige Rest kommt danach irgendwann). Und es wird, ganz nebenbei gesagt, echt Zeit, daß die Sommerferien wieder was früher kommen 🙂

Zweiundzwanzig

Veröffentlicht: 08/05/2011 in Privat, Wetter
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Zweiundzwanzig sind zwei mal elf, es ist aber auch die Zahl der Kilometer, die ich heute mit dem Rad zurückgelegt habe. Einfach so, spontan mal losgefahren, nicht als Fahrradtour, sondern als Trainingseinheit. Ich bin zufrieden. 22 Kilometer in unter einer Stunde in der warmen Abendsonne, die Hälfte gegen den Wind, also ernsthaft anstrengend 🙂 Und ich habe entdeckt, daß es in der Nähe einen riesigen Wald gibt, mit Radwegen drin, und da werde ich mich wohl noch öfter umschauen. Mir geht es richtig gut 🙂
Und ich war passend zum Tatort wieder zuhause. Kein Münster-Tatort, sondern der erste Frankfurt-Tatort mit dem neuen Team, und ich bin begeistert. Joachim Król und Nina Kunzendorf sind, naja, eigentlich noch nicht mal richtig Team, und allein das macht es schon erfrischend. Auf jeden Fall merk ich mir die Frankfurter.